header

"Los geht´s in den Wald!" so hieß es auch diesmal! Gemeinsam mit den Drachen- und Delfinkindern machten wir uns auf in den winterlichen Wald Veitshöchheims.

Natürlich ging es auch in dieser Waldwoche darum, die Natur zu dieser Jahreszeit zu entdecken. Wie sieht der Wald jetzt aus und wie das Leben der Tiere im Winter? Gemeinsam machten wir uns auf Spurensuche...

Montag

Bei mildem Wetter starteten wir in den ersten Tag unserer Winterwaldwoche. Die Kinder fragten sich, was Angelika für einen Schriftzug auf der Mütze hat. Er beginnt mit F, vielleicht finden es die Großen im Laufe der Woche heraus...?

Mit dem Bus ging’s ab ins Birkental. Auf den Weg zum Morgenkreisplatz entdeckten wir vier Rehe, die aber sofort flüchten! Wahrscheinlich doch etwas zu viele Menschen auf einmal für sie hier im Wald... Rehe sind sehr scheue Tiere! Anschließend lauschten wir erstmal... – die Kinder hörten Hundegebell, Vogelgezwitscher und Motorengeräusche.
Einige Kinder hatten Handschuhe dabei, doch wir lernten auch, wie es ohne geht: wir rieben die Handflächen kräftig aneinander und legten sie uns auf die Backen. Die Wärme tat gut!
Plötzlich klabauterte sich der Kobold Karl in Angelikas Tasche. Wie immer hatte er ein paar freche Reime auf Lager und hüpfte den Kindern auf den Köpfen herum.
Im Wald angekommen entdeckten wir einen abgebrochenen und einen entwurzelten Baum. Fraßspuren waren zu erkennen. Welches Insekt könnte das wohl gewesen sein?
Als wir das Waldsofa erreichten, fanden wir sogar noch einige Koboldwächter, den wir im letzten Jahr gebastelet hatten!
Nach dem Spielen gingen wir über den Zick-Zack-Weg wieder zurück zur Bushaltestelle.

Dienstag

Da für diesen Tag Wind und Regen gemeldet war, nahmen wir eine andere Route. Wir stiegen Treppen hinauf und zähtlen 140 Stufen. Im Kreis wollten wir mal das Wetter spüren. Wir sahen viele Wolken und spürten den kühlen Wind. Unser weiterer Weg führte uns in die Weinberge. Auf dem Weg sahen wir viele Regenwürmer. Zwischen den Weinreben lagen abgeschnittene Stöcke in den Weinbergzeilen und einige Arbeiter swaren am Werk. Wofür sie das wohl machen? Endlich erreichten wir die zweite Treppe. Diesmal zählten wir 100 Stufen. Wie viel Stufen sind wir wohl insgesamt hochgelaufen? Oben an der Schutzhütte angekommen, frühstückten wir erstmal. Inzwischen wurde es ganz schön stürmisch und auch nass. Beim Herunterlaufen mussten wir uns gut festhalten.
Wir stimmten ab und entschieden uns dafür, zurück zu laufen statt mit dem Bus zu fahren. Da die Sonne herausgespitzt hatte, machten wir noch einen Abstecher zum Spielplatz. Doch irgendwann traten wir dann doch den Rückweg an. Auf der Brücke winkten wir einem Laster, Autos und einem Zug, die uns sogar zurückwinkten und hupten. Morgen geht es wieder in die Weinberge!

Mittwoch

Auch heute sind wir in den Weinbergen gewandert. Zu Beginn haben wir uns zusammen aufgewärmt und unsere Füße und Hände mit einem Lied geweckt. Kurz vor den Weinbergen hatte ein Kind das Rätsel um Angelikas Buchstaben auf der Mütze aufgelöst: 
F wie F R E U D E !
Auch für den nächsten Tag sollte es wieder ein Rätsel geben. Wir sind schon gespannt!

Auch im Wald kann man etwas basteln: sechs Kinder banden mit Tanja einen Kranz aus Reben, welche von den Arbeitern gestern abgeschnittenen worden waren. Diesen Kranz wollen wir vor der Künstlerwerkstatt aufhängen.
In der Mitte der Weinberge konnten wir sogar zwischen den Weinreben hinunterlaufen und auf der anderen Seite wieder hoch. Zusammen konnten wir bis nach Erlabrunn schauen, auf den Bergspitzen entdeckten wir sogar etwas Schnee! Es ging weiter zu einer großen Steinwand, wo sich jedes Kind einen Kalkstein mitnehmen konnte. Hier entdeckten wir versteinerte Schnecken. Kurz vor der Schutzhütte bauten die Kinder dann aus den getragenen Steinen einen hohen Turm. Jedes Kind durfte sich, als es den Stein abgelegt hat, etwas gewünschen:
„Ich wünsche mir noch zwei schöne Tage im Wald.“
„Ich wünsche mir viel Regen für den Wald.“
An der Schutzhütte angekommen, gab es endlich Essen und warmen Tee zum Aufwärmen. Wir waren erstaunt, wie viel Müll wir an diesem Tag allein auf unserem Weg gefunden hatten und was alles auf den Boden geschmissen wird. Gemeinsam sammelten wir den Müll en einem Beutel. So ist es hier gleich viel besser und schöner!
Wir freuen uns auf morgen, wenn wieder einen Tag im Wald zu erleben.

Donnerstag

An diesem Morgen trug Angelika eine neue Mütze! Das Wort „Mut“ stand darauf. Und unter dem Motto „Mut tut gut“ starteten wir bei Sonnenschein unseren Waldtag.
Im Morgenkreis machten wir eine Riechübung: was können wir heute im Wald alles riechen? – Bäume, nasses Laub und frische Luft! Wunderbar!
Beim nach oben Schauen bemerken wir, dass sich die Baumwipfel ganz leicht durch den Wind bewegen. Plötzlich zauberte Kobold Karl mehrere lange Seile in Patricks Rucksack. Wir knoteten sie zusammen.

Auf dem Weg zum Waldsofa warteten nun mehrere Mutproben auf uns.

  • auf einen Baumstamm steigen und herunterspringen
  • über ein Seil springen
  • sich am Seil einen Hang hochziehen
  • Tauziehen

Als wir schließlich weiterzogen, entdeckten wir einen großen Haufen voller Stöcke und Äste. Ob hier wohl ein Tier wohnt? Oder doch etwa der Kobold Karl?! Über den Zick-Zack-Weg ging es zurück zur Bushaltestelle.

Freitag

Unser letzter Waldtag begann und direkt an der Bushaltestelle entdeckten wir eine schlaue Krähe. Geschickt ließ sie eine Walnuss so oft auf den Boden fallen, bis sie aufsprang. Nachdem sie mit ihrem Frühstück fertig war, flog sie weiter – nichts hat sie übriggelassen!
Im Morgenkreis betrachteten wir eine besondere Baumfrucht. Sie sah ein bisschen aus wie eine Raupe oder ein dünnes Würstchen. Was könnte daraus wohl werden? (s. Bilder)
Dann wartete eine besondere Mutprobe auf uns. Der Kobold Karl führte uns in seine Schlucht. Mit dem Seil hangelten wir uns hinunter und halfen uns gegenseitig. Auch später brauchten wir noch einmal unser Seil, denn wir nahmen die Abkürzung über einen steilen Hang. Alle Kinder trauten sich den Aufstieg!

Nach dem Morgenkreis wurde fleißig in der Waldwerkstatt gearbeitet. Schicht für Schicht trugen die Kinder das morsche Holz eines Baumstamms ab. Was gibt es im Inneren zu entdecken? Einige Kinder dachten, sie sind auf den „Baumknochen“ gestoßen...
Zum Schluss verabschiedeten wir uns noch von unseren zwei letzten Waldkobolden.

Hoffentlich passen sie bis wir wiederkommen gut auf unser Waldsofa auf!

   

Nachrichten

Ein Abschied der besonderen Art für unsere Delfine

In diesem Kindergartenjahr war alles anders – das betraf leider auch die Abschlussfeier unserer Vorschulkinder! Doch es war uns wichtig, den Kindern dennoch ein paar schöne Tage bis zum Abschied zu ...

Aktuelle Nutzung unserer Räumlichkeiten

Um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können, haben wir sämtliche unserer Räume als Gruppenräume umfunktioniert und auch den Marktplatz den aktuellen Gegebenheiten angepasst ...

Vorschulkinder aufgepasst...

Liebe Vorschulkinder ...

Frühling ist Pflanzzeit

Auch in diesem Jahr wurden wir wieder bei der Bepflanzung unseres Hochbeetes unterstützt! Unsere Mini-Gärtner aus dem Kindergarten beobachteten gespannt, was sich auf unseren Hochbeeten tut. ...

Grüße aus dem Kindergarten

Ob groß oder klein – uns wird es hier nicht langweilig ...

­