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Ein ehemaliges Kind unseres Kindergartens besuchte im August unseren kenianischen Partnerkindergarten in Donyo Sabuk.

Seit mehr als 15 Jahren unterhält unser Kindergarten bereits Kontakt zu einem Partnerkindergarten in Kenia. Seit nunmehr 3 Jahren haben wir den Kindergarten in Donyo Sabuk als Partner. Donyo Sabuk liegt im Hochland von Kenia und wird durch die dortige Kolpingfamilie betrieben. Immer wieder sammeln wir gemeinsam mit der Kolpingfamilie Veitshöchheim Spenden für die Unterhaltung des Kindergartens, der durch das sogenannte »feeding programm« unterstützt wurde. Anfang August fand nun ein Besuch durch ein ehemaliges Kind unserer Einrichtung statt.

Gegen Ende ihres Freiwilligen Jahres in Kenia besuchte Annelie Lutz unseren Partnerkindergarten und wurde sehr herzlich empfangen. Begleitet wurde sie von Patrick Kioko, dem Direktor von Kolping in Kenya, und Faith, der landwirtschaftlichen Bildungskoordinatorin. 
Zuerst besuchten die drei das Kolping-Ausbildungszentrum Kilimambogo und anschließend die Kolpingsfamilie Donyo Sabuk.
Zusammen mit unseren kenianischen Partnern besprachen sie, welchen Bedarf der Kindergarten weiterhin hat und vor welchem Problemen sie stehen. Die Anzahl an Kindergartenkindern und auch an Schulkindern ist durch den Stop des »feeding programms« 2017 leider im Jahr 2018 zurückgegangen, was wiederum Auswirkungen auf die Finanzen der Einrichtung hat. Um diese in den Griff zu kriegen, behelfen sie sich aktuell mit der Vermietung von Räumen der Einrichtung und mit einem Kleinkreditprogramm, mit welchem sie den benötigten Wachmann bezahlen.
Auch Probleme in der Kommunikation wurden angesprochen. Denn hätten wir bereits früher von der Finanzlage und deren Folgen für die Anzahl der Kindergartenkinder gewusst, hätten wir bereits früher mit Rat und Hilfestellung beistehen können.

Während des Treffens stand Angelika via WhatsApp in engem Kontakt mit Anne, so dass wichtige Fragen und Möglichkeiten direkt besprochen werden konnten. Zusammen mit der Kolpingfamilie Veitshöchheim wollen wir vom Kindergarten St. Bilhildis nun überlegen, wie wir unsere Partner weiter unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten können.

Im Anschluss an die Besprechung luden unsere Partner zu einem Rundgang ein. Laut Annes Beobachtungen fühlten sie sich sehr geehrt und zeigten stolz ihre Pflanzsäcke, die Felder und die Ziegen aus dem Ziegenprogramm. Zum Abschied schenkten sie Anne sogar Früchte.

Um Anne das Gefühl zu geben, dazuzugehören, bekam sie auch einen »kikamba« Namen,
d. h. einen Namen in der Sprache der Kampa:

Ndanu – das bedeutet glückliche Person.

 Wir freuen uns über die vielen Eindrücke, die wir durch Anne von unserem Partnerkindergarten erhalten haben. Auch wenn es nicht immer nur gute Nachrichten sind, so wollen wir den Kindergarten mit seinen Problemen auch nicht allein lassen und weiter mit Rat und Tat an der Seite unserer Partner stehen.

Und: es macht uns stolz, dass ein ehemaliges Kind unserer Einrichtung bereit war, ein solches Freiwilliges Jahr in Kenia zu verbringen!
Wir sehen daran, wie wichtig unsere pädagogischen Arbeit ist und welche Chancen sich durch den frühen Kontakt unserer Kinder zu den Ländern Afrikas ergeben.
Danke Anne!

 

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